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Das unbequeme Gefühl einer Fahrt in der Reichsbahn


Stadtteil: Köpenick
Bereich: Niederschöneweide, Johannisthal, Adlershof
Stadtplanaufruf: Berlin, Bruno-Bürgel-Weg
Datum: 27. Oktober 2021
Bericht Nr.:752

Im großen Bogen umrunden wir heute Niederschöneweide vom Eisenbahngelände am Adlergestell bis hoch zur Oberspree. Schon vor vielen Jahren haben wir aufgehört, unsere Ziele mit dem Auto anzusteuern, aber heute geht es nicht anders, zu weit auseinander liegen die bemerkenswerten Orte. Hinzu kommt, dass man auf einer Länge von drei Kilometern das Bahngelände parallel zur Straße Adlergestell nicht überqueren kann, weil die Bahn eine Fußgängerbrücke wegen Baufälligkeit gesperrt hat.

Bahnhof Johannisthal
An dieser Tatsache entlädt sich der Zorn der Bürger, doch es hat noch eine weitere Dimension und würde als Realsatire in die Rubrik "Der reale Irrsinn" des Fernsehmagazins Extra drei passen: Der S-Bahnhof "Betriebsbahnhof Schöneweide" wurde Ende letzten Jahres von der Bahn umbenannt in "Johannisthal", wegen der gesperrten Brücke kann dieser Ortsteil aber nur nach einem kilometerlangen Umweg zu Fuß entlang der Straße Adlergestell erreicht werden. Es war sogar ein kompletter Abriss der Brücke geplant, dadurch hätte sich eine neue Streckenquerung sogar vier Jahre hingezogen. Die Bezirksverordneten hatten noch versucht, die Umbenennung zu verhindern, aber sie waren zu spät aufgewacht, jetzt soll die alte Brücke bleiben und schneller saniert werden.

Inzwischen hat die Straßenbahn der S-Bahn den Rang abgelaufen. Auf dem Groß-Berliner Damm - 500 Meter versetzt zur S-Bahn - fährt die gerade eingeweihte neue Tram-Linie vom Bahnhof Schöneweide nach Adlershof und erschließt auf diesem Weg Johannisthal.

Bahnbetriebswerk Schöneweide
Dass wir heute wieder einen (halben) Rundlokschuppen entdecken würden, hatten wir nicht erwartet. Im Bahnbetriebswerk Schöneweide verbirgt er sich hinter den Museumslokomotiven, die die Dampflokfreunde dort aufgefahren haben. Erst der Blick aus der Vogelperspektive zeigt die zwanzig Torbögen, die durch eine Drehscheibe mit 23 Meter Länge erschlossen werden.



Der Lokschuppen ist - im Gegensatz zu den anderen Rundlokschuppen in Berlin - vollständig erhalten. Er dient nicht nur zur Unterbringung der historischen Dampfloks, sondern wird auch als "einzigartiger Veranstaltungsort" vermarktet.

Das Bahnbetriebswerk wurde kurz nach 1900 gebaut. Es war ein riesiger Rangier- und Verschiebebahnhof im Südosten Berlins während der fortschreitenden Industrialisierung. Ein 30 Meter hoher Wasserturm versorgte die Dampfkessel der Lokomotiven. Vierzig parallele Schienenstränge führten parallel zur Bahntrasse der Görlitzer Bahn. Das Bahnbetriebswerk war durchgehend bis 1994 in Betrieb. Wir treffen dort auf ein älteres Ehepaar, das "schon immer" hier wohnt, er hat noch das Geräusch im Ohr, wenn Züge rangiert wurden und Puffer auf Puffer trafen. In seiner Kindheit einfaches Stauchen der Puffer, später hydraulisch gefedert. Nein, ein "Pufferküsser", der bei der Bahn gearbeitet hat, war er nicht, nur einfach ein Anwohner. Es ist ein erfrischendes Gespräch über damals und heute.

Wir stehen in der riesigen Brache, die sich entlang der Bahn und herüber nach Johannisthal erstreckt. Im Hintergrund sind Bauarbeiten zu sehen, davor ausgedehnte Flächen, oft mit magerem Bewuchs und vielfach mit niedrigen Amphibienschutzzäunen für Zauneidechsen eingefasst. Für die baulichen Eingriffe gab es "artenschutzrechtlichen Kompensationsbedarf", stellte der Bebauungsplan fest. Deshalb suchte man "Zaunneidechsen-Umsiedlungs-Flächen" im Landschaftspark Herzberge und Ersatzquartiere für die "Vogelarten des Offen- und Halboffenlandes" in Pankow-Blankenfelde. Auch für den Magerrasen, der unter Biotopschutz steht, wurden Kompensationsflächen gebraucht. Jetzt wird das Umfeld der früheren Gleisanlagen "zu einem Standort für Innovation und Produktion entwickelt". Es soll einer der größten Gewerbestandorte Berlins mit produzierendem Gewerbe, Einzelhandel, Dienstleistungen, Büroräumen und Gastronomie werden.

Die Schienenstränge hatten die Form einer Linse. Dort ist die öffentliche Grünanlage "Gleislinse" entstanden, "eine kleine Naturoase" ("Berliner Woche"). Wir haben einen Park erwartet, aber da werden wir enttäuscht. Ein Landschaftsgebiet wie den Nordbahnhof-Park in Mitte hatten wir vor Augen, eine gelungene Reminiszenz an die Eisenbahngeschichte, teilweise mit alten Gleisen, verschieden gestalteten Wegoberflächen, kunstvoll aufgeschichteten Schwellen, viel Vegetation.

Über die Glaslinse heißt es zwar, "die Gartenarchitekten haben sich Einiges einfallen lassen, um an die Bahngeschichte des Standorts zu erinnern", aber wir sehen leider nur eine Asphaltstrecke entlang der S-Bahn, für Spaziergänger keine Freude. Und es gibt unbequeme Sitzmöglichkeiten mit zu niedrigen Rückenlehnen, das soll das Gefühl einer Fahrt mit der Reichsbahn wachrufen. Schreibt die "Berliner Woche", ob sie sich das ausgedacht hat?


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Ausbesserungswerk
Das größte und modernste Ausbesserungswerk der Deutschen Reichsbahn wurde in den 1920er Jahren jenseits der Straße Adlergestell erbaut, der Gleisanschluss zweigt von der Görlitzer Bahn ab. Gegründet wurde es anlässlich der Elektrifizierung der S-Bahn und der Vorortbahnen. In dem Werk wurde die elektrische Ausrüstung in die Züge eingebaut. Bis heute dient die Hauptwerkstatt Berlin-Schöneweide der Berliner S-Bahn, dort werden die Züge gewartet.

Für die Mitarbeiter des Ausbesserungswerks wurde 1927 der Haltepunkt "Betriebswerkstatt Schöneweide" an der Görlitzer Bahn eingerichtet. Erst in der Nachkriegszeit wurde dieser Bahnhof für den öffentlichen Personenverkehr freigegeben und im letzten Jahr wie schon berichtet in "Johannisthal" umbenannt.

Siedlung Nudeltopf
Zwischen Hartriegelstraße und Moosstraße geraten wir in eine Siedlung, deren Wege vorzugsweise in Sackgassen enden. Die auch für Fußgänger undurchdringlich sind, so dass die Querverbindungen uns immer weiter in ein Labyrinth hineinführen. Ein Anwohner verrät uns, dass diese Siedlung "Nudeltopf" genannt wird, und er weist uns den schnellsten Weg hinaus - zweimal links, und wir sind draußen. Danke!

Wir sind hier hereingegangen, weil wir einen Ort aufsuchen wollten, der in der Ost-West-Konfrontation während des Kalten Krieges bedeutsam werden konnte. Nur dass wir im Konfliktfall heute nicht mehr darüber berichten könnten, weil er ausgelöscht worden wäre.

Planspiel einer Atombombe auf Niederschöneweide
Militärhistoriker haben laut einem Tagesspiegel-Bericht aufgedeckt, wie sich die USA in der Nachkriegszeit im Falle eines Angriffs aus dem Osten mit einer Strategie der massiven Vergeltung zur Wehr setzen wollten. Bei der konventionellen Kampfkraft war der Osten überlegen, deswegen wurde ein nuklearer Gegenschlag nicht nur in Erwägung gezogen, sondern auch konkret mit Zielkoordinaten geplant, wie aus amerikanischen Militärarchiven von 1959 hervorgeht. Die Koordinaten für einen dieser Angriffe zeigten auf die Kreuzung von Moos- und Farnstraße, die auf unserer heutigen Route liegt - 52 Grad Nord, 13 Grad Ost. Das Schöneweider Industriegebiet nahe dem S-Bahnhof Oberspree war ein Ziel, es lag "weit genug" von West-Berlin entfernt.

Es ist schier unglaublich, wie weit sich die Militärs von der Realität entfernt hatten. Die Zerstörung von Hiroshima und Nagasaki war gerade ein Jahrzehnt her, da planten sie den Abwurf einer noch stärkeren Atombombe auf Ost-Berlin, als ob die gigantische Zerstörungskraft vor der Sektorengrenze Halt gemacht hätte. Einen solchen Realitätsverlust hatten wir schon am Beispiel des "atomsicheren" Hochhauses am Innsbrucker Platz konstatiert, das 1956 mit Zustimmung der amerikanischen Besatzungsmacht errichtet worden ist. Einen Atomangriff sollte es unbeschadet überstehen können.

Das deutsche Innenministerium erweckte in Anlehnung an die US-Atomenergie-Kommission den fatalen Eindruck, dass Menschen sich im Fall eines atomaren Angriffs schützen können, indem sie "alle unbekleideten Körperteile bedecken, sich im Freien auf dem Boden zusammenkauern oder in Gebäuden unter einen Tisch kriechen", um der Strahlung zu entgehen.

Fernsehzentrum Adlershof
Wer Studiogast ist bei Anne Will oder Frank Plassberg ("Hart aber fair"), bei "Ich weiß alles", "Klein gegen Groß", "The Voice of Germany" oder ähnlichen Produktionen, hat von der Innenstadt einen weiten Weg bis nach Adlershof vor sich. Zu DDR-Zeiten agitierte dort Karl-Eduard von Schnitzler im "Schwarzen Kanal" mit ausgewählten westlichen Nachrichten in ideologischer Interpretation aus Ostberliner Sicht. Schnitzler sendete aus dem Franz-Ehrlich-Haus, das seit der Wende von einem Theater bespielt wird. Heute werden die Fernsehsendungen in modernen Studios im „Medienstandort Adlershof“ produziert, der sich rund um das Franz-Ehrlich-Haus ausgedehnt hat.

Den Namen des Architekten Franz Ehrlich trägt dieses Hochhaus zu Unrecht, er hat das Funkhaus in der Nalepastraße erbaut, aber nicht das Fernsehstudio in Adlershof. Ehrlich war "zugleich Kommunist und Kapitalist, Genie und Hochstapler, Querdenker und Opportunist" (Deutschlandfunk). Er studierte am Bauhaus in Dessau, dessen Gestaltungsideen ihn prägten, gehörte zum Widerstand im Dritten Reich, wurde von den Nazis im KZ Buchenwald inhaftiert, wo er als Lagerinsasse die Inschrift "Jedem das Seine" über dem Tor gestaltete. In der DDR baute er Kultureinrichtungen, leitete den Bau von Botschaften, gestaltete Möbel und Inneneinrichtungen, scheiterte mit Entwürfen für die Leipziger Messe und den Wiederaufbau Dresdens. Ehrlich kritisierte die Entwicklung des Bauwesens in der DDR, arbeitete gleichzeitig mit der Stasi zusammen. Es war ein Leben für und gegen alle politischen Systeme.

Umerziehung der Nachkriegskinder
Nach Ende der Nazizeit bemühten sich die Besatzungsmächte, die junge Generation in die richtigen Bahnen zu lenken. Die Amerikaner finanzierten Studentendörfer, um die Jugend zur Demokratie zu erziehen und neue Formen studentischen Gemeinschaftslebens nach Deutschland zu bringen. Das geht bis in die architektonischen Details hinein, beispielsweise wurden im Studentendorf Siegmunds Hof die Gänge zu den Zimmertüren so eng gebaut, dass die Bewohner nicht einfach aneinander vorbei gehen konnten, sondern in Kontakt miteinander treten mussten. Im Studentendorf Schlachtensee richteten die Amerikaner ein Tutorenprogramm ein, das den Studenten politische Bildung beibringen sollte. Aber die Begeisterung der Studenten für die Arbeitsgruppen war äußerst mäßig, sie hielten mehr von Tanzveranstaltungen und Dorfpartys.

Auch die Sowjets hatten eine politische Strategie zur Umerziehung der nationalsozialistisch erzogenen deutschen Jugend. Dazu gehörte Propaganda, wie wir sie beispielsweise aus der DDR mit allerorts aufgehängten Spruchbändern kennen. Vor der Schule in der Hartriegelstraße steht eine Stele, die Szenen aus der Geschichte der Sowjetunion zeigt, dem großen Vorbild der DDR.

Texte wie "Wir sind die junge Garde des Proletariats" werden bebildert mit Szenen, wie bewaffnete kindlich-junge Frauen und Männer vor einem Rotarmisten stehen. Andere Bronzereliefs zeigen Sputnik, Kosmonaut und Satelliten oder Moskau mit Kreml, Rotem Platz und Hochhäusern. Ein Steppenreiter bebildert den Text "Durchs Gebirge, durch die Steppe zog", der Realitätsbezug für Berliner Grundschüler dürfte gering gewesen sein. Dass man mit Motivation mehr erreicht als mit Zwang und Propaganda, versteht sich eigentlich von selbst.


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Oberspree
Die Oberspree wird in Niederschöneweide vom Bruno-Bürgel-Weg flankiert, der bis 1951 Sedanstraße hieß. In Sedan fand die entscheidende Schlacht im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 statt, der Tag des Sieges ("Sedantag") galt im deutschen Kaiserreich als Nationalfeiertag. Es war ein folgenschweres Ereignis, das 1871 die Proklamation des deutschen Kaiserreiches in Versailles möglich machte. Mit der riesigen Reparationszahlung Frankreichs von fünf Milliarden Francs wurde in Deutschland ein Gründerboom ausgelöst, dem sich ein Gründerkrach anschloss, als die Spekulationsblase platzte.

Der S-Bahnhof Oberspree liegt an einer Zweigbahnlinie, die nur von Schönefeld bis Spindlersfeld führt. Dort waren die Gleisanlagen der Wäscherei Spindler und eine Müllumladestation der Stadtreinigung angeschlossen, Güterzüge und S-Bahn benutzten gemeinsam dieselben Gleise. Im Dezember 1945 stießen auf der Strecke eine S-Bahn und ein Güterzug frontal zusammen, ein folgenschwerer Unfall mit mehreren Toten und Verletzten. Seit 1976 pendelte auf dieser Strecke zehn Jahre lang der "Mini-Otto", ein Viertelzug ("Mini") der Zuggruppe O wie Otto.

Freibad Oberspree
Am Bruno-Bürgel-Weg konnte man seit 1913 im Freibad Oberspree baden gehen. Nach Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg wurde das Bad wiederhergestellt, erweitert und schließlich um eine Promenade ergänzt. Knapp zehntausend Badegäste täglich wurden 1960 gezählt. Ein "Zentralbild" der DDR vom Juni 1970 zeigt dicht gedrängte Besucher im Wasser und auf Strandkörben, Liegestühlen und Campingliegen. Gut zehn Jahre später war die Wasserqualität der Spree dort so schlecht, dass das Bad geschlossen werden musste und die Anlagen abgetragen wurden. Heute wird der Ort als geheime Badestelle angepriesen, obwohl 15 Euro Strafe drohen, wenn man dort erwischt wird.

"Batterien für die Wehrmacht"
Am Bruno-Bürgel-Weg 69 produzierte die Fabrik "Pertrix" Batterien für den zivilen Gebrauch und während des Zweiten Weltkriegs auch als militärische Ausrüstung von Wehrmacht und Luftwaffe. Man brauchte sie für Feldtelefone, Fahrzeuge, Panzer, Flugzeuge, Torpedos, Raketen, für die Taschenlampen der Soldaten, aber auch als Zünderbatterien für die Bomben der Luftwaffe. In Baracken wurden die 200 Zwangsarbeiter/innen untergebracht, die mit den giftigen Chemikalien wie Quecksilber und Luftbelastungen wie Graphitstaub umgehen mussten. Sie arbeiteten unten schlechtesten Arbeitsbedingungen, es gab kaum Arbeitsschutz. Das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit zeigte zu diesem Thema eine Gedenkausstellung "Batterien für die Wehrmacht".

Textilverarbeitungsfabrik
Das Ufer der Oberspree wurde vor zweihundert Jahren zum Bleichen von Kattun (Baumwolle) genutzt. Später übernahmen Textilfabriken diesen Standort. So wie die Wäscherei und Färberei Spindler, die aus der Mitte Berlins wegzog ("Randwanderung") und in Spindlersfeld einen eigenen Stadtteil für die Wäsche einrichtete, verließ der Färbereibesitzer Otto Schneider Charlottenburg, um im Jahr 1896 am Bruno-Bürgel-Weg eine Fabrikanlage einzurichten, die mit neugotischen Formen, mit Giebeln und Türmchen nach außen wirkt. Dort wurden die angelieferten Stoffe gewalkt, gewaschen, geraut und schließlich gefärbt. Obwohl die Gebäude vorbildlich an den Herstellungsablauf angepasst waren, stellte Schneider die Produktion bereits 1905 ein. Heute nutzt eine Waldorfschule diesen Standort.

Eiertribut an der Oberspree
Die "Gartenlaube" berichtete 1895 über ein Ritual der Ruderer aus den Rudervereinen, bei einem Rennen als erster die Wirte an der Oberspree zu erreichen, um dort ein symbolisches Ostergeschenk überreicht zu bekommen: Ein Körbchen mit Eiern, 15 Stück an der Zahl (eine "Mandel"). Es waren keine Hühnereier, sondern Enteneier in den Körbchen. Der Sieger des sportlichen Wettbewerbs wurde mitsamt Namen des Bootes im Lokal an einer Saalwand verewigt. Kaum hatte der Sieger von einem Lokal sein Körbchen überreicht bekommen, eilte er weiter, von Restaurant zu Restaurant, oft von andern Klubbooten verfolgt. Am Endziel kam es dann - es waren schließlich Sportler - zu einem heftigen Besäufnis, in dem Bericht als "solenne Kneiperei" beschrieben.
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