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Pressemitteilung: 300 Berichte auf der Homepage

Diesen Lorbeerkranz hat Herr Richard S. geschickt, danke!

Februar 2011

Auf www.flanieren-in-Berlin.de, einer nicht kommerziellen Homepage mit Berichten über wöchentliche Stadtspaziergänge in Text und Bild, wurde gerade der 300.Flanierbericht veröffentlicht. Der Spaß am Flanieren im Geiste von Franz Hessel leitet uns, zu zweit oder dritt laufen wir, anschließend schreibe und veröffentliche ich den Bericht.

Die Berichte waren zu Anfang sehr kurz, inzwischen nehme ich mir mehr Zeit zum Nachforschen. Architektur und Stadtentwicklung nehmen mehr Raum ein, neue Themen kommen hinzu. Immer öfter lässt sich ein bekanntes Ereignis einem Ort zuordnen, beispielsweise dass der "Hauptmann von Köpenick" seine Soldatentruppe in der Chausseestraße aufgelesen hat und mit ihnen am Lehrter Bahnhof in die Stadtbahn eingestiegen ist. Orte und Ereignisse vernetzen sich.

Ausgangspunkt ist immer ein Kiez, ein Dorf, ein Stadtteil. Manchmal auch ein Event wie das Festival of Lights oder die Marionetten-Riesen, die von einer französischen Theatertruppe durch die Stadt bewegt wurden. Bücher, Stadtpläne, Zeitungsartikel, Gespräche geben Anregungen für weitere Spaziergänge.

Es werden viele Stadtführungen und Tourenbeschreibungen angeboten, gedruckt oder digital. Bei meinen Berichten geht es mehr um Assoziationen und Geschichten zu den besuchten Orten. Ich schreibe über das, was wir beim Spaziergang sehen, es geht weniger um eine ausführliche Wegbeschreibung. Die Beschriftung der Fotos gibt einen Anhaltspunkt.

Dem eigentlichen Spaziergang ist immer ein Thema vorangestellt, das sich bei der Wanderung ergeben hat. Getreu Laotses Erkenntnis: "Jede Reise fängt mit dem ersten Schritt an" wird in Zukunft erst der Ort vorgestellt und dann das Thema behandelt.

Selbst wenn ich viel zu einem Ziel gelesen habe, gibt es immer wieder unerwartete Einblicke und Überraschungen. Manchmal werden wir angesprochen, auf etwas aufmerksam gemacht, bekommen einen Zipfel eines Augenzeugenberichts zu fassen. Oder nach der Veröffentlichung schreiben Leser etwas, das ich dann im "Forum" veröffentliche.

Manchmal steht ein Leser vor einer Frage, einem Rätsel im Stadtraum und kommt nicht weiter. Vieles lässt sich mit Nachforschen klären, man darf nur nicht zu früh aufgeben. Wer an solch einer Frage hängt, kann mir schreiben, vielleicht kann ich eine Antwort oder zumindest einen Weg zur Antwort finden.

Wer sich anmeldet, bekommt einen Newsletter mit dem Bericht vor der Veröffentlichung auf der Homepage. Rechtschreibfehler aus den Newsletter-Mails werden ausgebügelt, bevor der Bericht auf die Homepage kommt. (Wie sagt man so schön: "Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn behalten"). Inhaltliche Informationen versuche ich, durch eine zweite Recherche bestätigt zu bekommen, bevor ich sie veröffentliche. Trotzdem kann es sein, dass sich Ungenauigkeiten oder Fehler einschleichen. Die Hinweise, die ich hierzu erhalte, prüfe ich nach und korrigiere meine Texte.

Bisher sind uns die Ideen nicht ausgegangen, wir forschen und entdecken weiter.

Klaus Gaffron






Sieger im Fotowettbewerb
Wettbewerb um den schönsten Stadtspaziergang