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Berlin ab 50


Eine Entdeckung zur Langsamkeit

Am 20. Februar 2016 schreibt "Berlin ab 50":

"Flanieren ist eine Art der Lektüre der Straße, schrieb Franz Hessel, der bekannteste Flaneur der Zwanziger Jahre. Zu lesen in „Spazieren in Berlin“, seinen Beobachtunge aus dem Jahr 1929: „Lies sie (die Straße). Urteile nicht. Finde nicht zu schnell schön und hässlich. Lasse Dich täuschen und Verführen von Beleuchtung, Stunde und Rhythmus deiner Schritte“.

Der 73jährige Klaus Gaffron wandert seit 2006 mit seinem Begleiter Peter Neuhold getreu dem Hesselschen Motto durch Berlin und beschreibt ihre Entdeckungen in Texten und Bildern.
Unter http://www.flanieren-in-berlin.de/index.html ist eine sehr empfehlenswerte Webseite für Berlin-Wanderer zu entdecken. Nach Bezirken geordnet, kann man sich seine Wunsch-Tour ausdrucken (zumindest ist dies bei den neueren möglich) und erkunden. Dazu gehört auch ein exakter Wege-Plan, was sehr nutzerfreundlich ist. Es gibt inzwischen auch eine mobile Version für Smartphones, über die die Homepage direkt genutzt werden kann.

Erschien 2011 der 300. Bericht auf der Homepage, waren es im März 2015 schon 500 Spaziergänge. Seit zehn Jahren gibt es diese Internetseite und sie hat seitdem viele Nutzer und Bewunderer gefunden. Nicht nur die Fakten werden berichtet, sondern auch Geschichten erzählt und es finden sich – wie bei Hessel – zahlreiche historische Bezüge. FlanierenPersönlichen Bewertungen und Assoziationen der Autoren geben Raum für eigene Gedanken, machen neugierig und die Texte gut lesbar. So findet der Flaneur auch im eigenen Wohnumfeld Neues, was bisher ihm Verborgenen lag, oder sieht Bekanntes aus einer anderen Perspektive.

Machen Sie doch auch einmal „Ferien im Alltag“ und entdecken Sie so Ihren Kiez, Ihre Stadt, Ihre Mitmenschen und das Alltägliche aufs Neue. Schwimmen sie quasi durch die Zeit und ihre Hinterlassenschaften, ohne Hast und vielleicht auch mit einem ungeplanten, der Neugier geschuldeten Abstecher in einen Hausaufgang oder Park. Hessel nennt solches Unterfangen eine „Schule des Genusses“ und eine „Einladung zur Langsamkeit“.

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NanteBerlin.de


Nante Berlin schreibt am 21. Juni 2017:

"Heute ist der kalendarische Sommeranfang. Damit ist nun auch Nantes eigene Zielvorgabe verstrichen, im Frühjahr auf diesem Blog wieder aktiver zu werden. An den Gründen hat sich nicht viel geändert, es ist schlicht die Muße, die mir fehlt. Da ich nicht glaube, dass sich daran in nächster Zeit etwas ändert, lege ich Nante Berlin erstmal auf Eis.

Das ist auch nicht weiter wild, denn schließlich gibt es viele andere, gute Berlin-Blogs. So zum Beispiel das großartige Berlin Street oder die schöne Stadtspaziergangseite Flanieren in Berlin oder der spannende, englischsprachige Blog Kreuzberged Berlin. In diesem Sinne verabschiede ich mich mit Wunsch: Bleibt interessiert und aufgeschlossen."


Radiofeature über Walter Benjamin