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Wieder ein Bahnhof


Stadtteil: Charlottenburg
Bereich: Zoogegend
Stadtplanaufruf: Berlin, Carmerstraße
Datum: 27. Februar 2006

Welches sind die wichtigsten Berliner Bahnhöfe, haben wir beim letzten Mal gefragt (um die Unsicherheit über den neuen Hauptbahnhof zu überbrücken). Und dann landen wir in dieser Woche zielstrebig am Bahnhof Zoo, dem wichtigsten Bahnhof zu den Zeiten, als unser Berlin noch Westberlin oder Berlin(West) hieß.

Von der Carmerstraße schlagen wir einen Bogen über den Steinplatz, die Hardenbergstraße bis zum Ernst-Reuter-Platz, um dann über das TU-Gelände und die Fasanenstraße zur Kantstraße und schließlich dem Savignyplatz zurück zu finden.

Wie sehr schon allein mit der Schreibweise politische Auseinandersetzung zwischen Ost und West geführt wurde, zeigt sich am Westteil der Stadt, der aus seinem eigenen Verständnis politisch korrekt nur als Berlin in Klammern West geschrieben wurde. So stand es im Berlinförderungsgesetz, das die zur Bundesrepublik gehörenden Sektoren subventionierte, und so wurde es politisch verwendet. Nach Ansicht der Regierenden jenseits der Mauer wurde damit das besondere politische Gebilde Westberlin bezeichnet, das nicht zu Berlin, Hauptstadt der DDR gehörte, aber von dort aus überall in Sichtweite war und entsprechend beäugt wurde.

Der Bahnhof Zoo wird bald seine Bedeutung als (westlicher) Zentralbahnhof verlieren, weil die Züge im Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof) halten sollen. Oder wird er deshalb kaltgestellt, weil er 3D als D3 bezeichnet (Bild) ?

Im Wendebereich der Busse hinter dem Bahnhof Zoo (Hertzallee) befindet sich ein Pavillon für die pausierenden Busfahrer, der in seiner Form an das Bauwerk an der Steglitzer Schloßstraße erinnert.

In Umfeld des Bahnhofs findet sich das Theater des Westens, als Musical-Stätte wieder auferstanden, nachdem es in Nachkriegszeiten zunächst als Opernbühne wieder begonnen hatte, bis die Deutsche Oper in der Bismarckstraße gebaut war. Gegenüber befindet sich das KapHag-Gebäude mit dem von Prof. Kleihues entworfenen Windsegel, das auf meinem Bild mit der himmelwärts strebenden Hauswand des angrenzenden Gebäudes konkurriert. Und links vom Theater des Westens scheint das Gürteltier durch, der Bau der Industrie- und Handelskammer an der Fasanenstraße.

Zwei indische Lokale liegen heute auf unserer Wegstrecke, in der Carmer Straße besuchen wir das eine. Qualität und Service sind bemüht, vor einem Wiederkommen in 10 Jahren müssen wir noch viele andere Lokale ausprobieren.





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